strassenrand

unterm auto.

irgendwann haben wir eine werkstatt. oder eine doppelgarage. oder wenigstens einen tiefgaragenplatz. bis dahin müssen kleinere basteleien -hier der wechsel einer lottrigen schaltstange- am strassenrand stattfinden.  bis dahin bilden wir uns nordafrika-romantik ein. midlife symptome vollgas. 

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Kategorien:strassenrand

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3 replies »

  1. Unterm Auto? Im Auto!

    Statt knarrenden und rutschigen Hart-Qual-Leder-Sitzen gibt es seit gestern safranfarbene Stoffpolster aus dem Originaljahr in der Limousine. Mit einer gewissen Produktpalette von mehr oder weniger professionellen Polsterreinigungsschäumen haben wir uns 2 Tage an den Sitzmöbeln abreagiert bis wir sie würdig zum Einbau befinden wollten. Jetzt sind wir zurück im Jahr 1978 angekommen und die Sache funktioniert so, wie wir sie von früher kennen: man sitzt wie auf Stoff und es ist Ruhe im Karton.

    Ich muss nicht darauf hinweisen, dass erneut und zum wiederholten Male der von uns letztendlich genossene Erfolg ohne die Unterstützung gewisser schweizer 04-Enthusiasten wohl kaum zu Stande gekommen wäre. Wir sind jetzt nun einmal nicht in der Lage, Arbeitsaufgaben dieser Art eigenständig zu lösen.

    Was sollen wir als nächstes tun?

  2. 1. ihr lasst euch in den bergen von kasachstan zu delta-force kämpfern ausbilden, holt chuck norris aus der mottenkiste und stoppt in einer geheimen kommandoaktion steinbrücks kavallerie. denn wenn ihr noch ein paar steuerbetrüger-cds mehr kauft wird die luft hier langsam dünn und wir schweizer fahren bald alle hyundai.

    2. oder wir freuen uns gemeinsam ob der möglicherweise völkerverbindenden, eventuell aber auch nur imaginären oder assoziativen wirkung einer gemeinsamen, aber auf unterschiedlichen beweggründen und erinnerungen basierenden, leidenschaft für ein kraftfahrzeug der referenzklasse seiner zeit.

    3. jetzt sollte eure karre eigentlich perfekt sein. verzeiht ihm das jammernde gebläse. es macht das nur auf den ersten 3 kilometern. und es ist gut so.

    4. eine flasche ripasso mitbringen an der nächsten ‚en route‘. vergesst bordeaux. gehört alles den chinesen mittlerweile.

  3. 1. Den Jura fertigfahren in einem Hyundai ist natürlich nicht möglich. Hier müsste tatsächlich etwas getan werden.

    2. Mit perfekt eingestelltem Ventilspiel fährt der Wagen fürwahr wieder referenzhaft. Es ist abermals erstaunlich, dass die Dejustierung eines einzelnen Bauteiles einer riesigen Maschine um Zehntel eines Millimeters zwischen Wohlbefinden und Verzweiflung des Maschinenführers entscheiden kann.

    3. Stimmt mal wieder. Nur auf den ersten 3 Kilometern. Nicht etwa auf den ersten 2 Kilometern und auch nicht auf den ersten 4 Kilometern. Nach genau 3000 Metern Wegstrecke ist Ruhe.

    4. Der Keller ist glücklicherweise noch gut sortiert gefüllt mit Bordeauxs und Burgundern aus der Zeit als es noch keine Chinesen gab.

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